FahrradsattelEinen Fahrradsattel zu finden, der den eigenen Ansprüchen gerecht wird, stellt sich bei der heutigen immensen Produktauswahl nicht immer sehr leicht heraus. Bei der Auswahl eines Fahrradsattels spielen nämlich die Form, die Polsterung, die Neigbarkeit und die Federung sowie die Qualität der verarbeiteten Materialien eine wichtige Rolle.

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Zu Beginn der Sattelherstellung wurden ausschließlich Materialien wie Holz und Metall verwendet. Später wurde auf Echtleder umgestiegen. Da diese Materialien allerdings alles andere als bequem sind, wurden vor einigen Jahrzehnten Fahrradsattel aus Kunststoff hergestellt.

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Heutzutage sind die meisten modernen Fahrradsattel aus stoßdämpfenden Kunststoffmaterialien gefertigt und zeichnen sich insbesondere durch eine hohe Resistenz gegen mechanische Beanspruchungen sowie diverse Umwelteinflüsse aus. Trotz des recht minimalen Komforts sind Leder Fahrradsattel noch sehr beliebt. Sinnvoll ist es bei diesen Modellen allerdings eine zusätzliche Polsterung sowie einen Schutzüberzug gegen Nässe zu erwerben.

Welcher Fahrradsattel am besten geeignet ist, hängt von diversen körperlichen Faktoren des Nutzers sowie von der Häufigkeit, Dauer und Art der Fahrradverwendung ab.

Wissenswertes

Rennrad FahrenZum einen gibt es spezielle Fahrradsättel, die sich für Touren besonders gut eignet. Diese Modelle zeichnen sich durch eine breite Sitzfläche und einen geschwungenen Übergang zur etwas schmaler geformten Sattelnase aus. Diese Sattelformen eignen sich insbesondere für längere Ausfahrten auf Feldwegen sowie asphaltierten Straßen z.B. mit dem Fahrradanhänger (Quelle: Fahrradanhänger Test). Gut geeignet ist ein Touren Fahrradsattel aber auch als Ausstattung für ein reines City-Bike.

Des Weiteren gibt es Fahrradsättel, die speziell für Rennfahrer und Mountainbiker hergestellt werden. Diese Modelle sind immer mit einer minimal ausgeprägten Sitzfläche versehen.

Früher hat man zudem strikt zwischen Fahrradsätteln für Damen und Herren unterschieden. Diese Unterscheidung ist heutzutage allerdings kaum noch üblich, da es sich bei den meisten angebotenen Fahrradsätteln um Unisex-Modelle handelt. Trotzdem gibt es noch vereinzelt Hersteller, die sich entweder auf Frauen- oder Männersättel spezialisiert haben. Ein typischer Damensattel ist durch eine breite Sitzfläche und eine sehr kurze Sattelnase gekennzeichnet. Fahrradsättel für Männer sind hingegen mit einer weniger breiten Sitzfläche, einer längeren Sattelnase sowie oftmals mit einer mittleren Lochaussparung versehen.

Um einen den eigenen Ansprüchen entsprechenden Sattel zu finden, sollte man sich empfehlenswerterweise rein an den individuellen, körperlichen Proportionen, an dem Gewicht und der Körpergröße orientieren. Dabei gilt zu beachten: Je breiter und ausladender das Becken des Nutzers ausfällt, desto breiter sollte die Sitzfläche des Sattels geformt sein. Auch der Abstand der Sitzknochen spielt eine wesentliche Rolle beim Kauf eines Fahrradsattels.

Form

Sattel messenDie optimale Breite der Sitzfläche eines Fahrradsattels ist insbesondere von der Haltung des Nutzers auf dem Fahrrad abhängig. Damit reinen City-Bikes oftmals nur kurze Distanzen gefahren werden, ist die Körperhaltung in den meisten Fällen aufrecht und gerade. Hierfür eignet sich ein Fahrradsattel, der mit einer breit geformten Sitzfläche versehen ist, denn eine breite Sitzfläche unterstützt die aufrechte Körperhaltung.

In aufrechter Körperhaltung mit dem Fahrrad im Stadtverkehr zu fahren, kann aber auch schnell zu Rückenproblemen, die durch unebene Böden verursacht werden, führen. Deshalb ist es wichtig einen Fahrradsattel zu wählen, der mit einer hochwertigen Federung sowie mit einer qualitativ guten Polsterung ausgestattet ist. Wichtig ist, dass die Polsterung weder zu weich noch zu hart ist. Sehr beliebt sind momentan Gel Fahrradsättel.

Ein schmal geformter Fahrradsattel ist vor allem für Nutzer zu empfehlen, die lange Strecken und Touren mit dem Fahrrad zurücklegen. Lange Strecken werden in den meisten Fällen mit einer leicht nach vorn geneigten Körperhaltung absolviert. Auch professionelle Rennfahrer und Multisportler bevorzugen diese Sattelform für längere Distanzen.

Noch schmaler geformte Sattelformen werden für Mountainbikes verwendet. Im Gegensatz zu allen anderen Sattelformen sind MTB-Sattel an den Seitenkanten extrem verstärkt. Der Grund dafür ist, dass Mountainbiker, die ausschließlich im Gelände unterwegs sind, häufig nicht auf dem Sattel sitzen, sondern diesen lediglich zwischen die Oberschenkel klemmen, um so eine maximale Stabilität des gesamten Bikes zu erzielen. Wer sich für einen Fahrradsattel speziell für MTB-Fahrräder entscheidet, sollte insbesondere auf eine hohe Bruch- und Stoßfestigkeit achten. Eine wichtige Rolle spielt auch die Strapazierfähigkeit der Sattelbezüge. Neben MTB-Satteln für Erwachsene gibt es auch spezielle Kindersattel, die gleichermaßen ausgestattet sind und sich lediglich in der Größe unterscheiden.

Je nachdem wie viel Sie wiegen brauchen sie ebenfalls unterschiedliche Fahrradsattel. Vor allem bei stark übergewichtigen Menschen – 120 Kg oder mehr – wird meist ein etwas breiterer Sattel benötigt. Lassen Sie sich bei diesem Thema allerdings in einem Fachgeschäft beraten.

Höhe

Um den Fahrradsattel in der Höhe richtig einstellen zu können, ist es wichtig, dass eine ausreichend lange Stange zum Stützen des Sattels im Lieferumfang inbegriffen ist, oder zusätzlich erworben wird. Die Stützstange richtig einstellen und montieren zu können, ist allerdings auch abhängig von der Stabilität des Fahrradrahmens. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass eine wenig ausgezogene Stange stabiler mit dem Sattel und dem Fahrradrahmen verbunden werden kann als eine weiter ausgezogene Stützstange.

Die Ausrichtungsmöglichkeiten des Sattels sind beim Kauf am besten direkt an der Gestaltung der Sattelstreben zu erkennen. Bei der Befestigung sollte auf die richtige Sattelposition geachtet werden, denn ein nur nach hinten geneigt montierbarer Sattel, ist keinesfalls ratsam zu benutzen, da das Risiko für Blutergüsse in diesem Fall besonders hoch ist.

Zubehörteile

Sehr empfehlenswert ist passend zum Fahrradsattel einen Regenschutz zu erwerben. Hier sind einfache Nässeschutzbezüge für Fahrradsattel aus Echtleder sowie spezielle Satteldecken, die zusätzlich gepolstert sind, erhältlich. Wenn man einen Bezug oder eine Satteldecke kauft, sollte man vor allem auf die Reißfestigkeit des Stoffmaterials achten. Am beliebtesten sind heutzutage Satteldecken aus Neopren-Material. Neben den Schutz- und Polsterbezügen gibt es zudem spezielle Satteltaschen, in die man passendes Werkzeug verstauen kann.

Kosten

Familie auf RadtourZubehör: Sattelbezüge, die aus einfachem Polyester gefertigt sind, können schon ab 5 Euro im Fachgeschäft oder im Internet erworben werden. Auch Satteltaschen, die aus Kunstleder verarbeitet wurden, sind für den gleichen Preis erhältlich. Etwas hochwertiger und preisintensiver sind Satteldecken, die eine bequem dämpfende Soft-Gel-Einlage besitzen.

Fahrradsattel: Ein einfacher Kindersattel kann schon ab 10 Euro erworben werden. Ein Fahrradsattel für ein City-Bike mit ergonomischer Formgebung und einem hochwertigen Bezug kostet um die 15 Euro. Ein guter Fahrradsattel, der zum Trekking und Touring verwendet werden soll, ist ab einer Summe von 25 Euro erhältlich. Fahrradsattel, die für Rennfahrer entwickelt wurden, kosten durchschnittlich 250 bis 400 Euro.

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Vor- und Nachteile

Vorteile eines Fahrradsattels:

  • einfache Modelle sehr günstig
  • sowohl für Herren, als auch Damen erhältlich
  • unterschiedliche Modelle für unterschiedliche Anforderungen
  • hält meist sehr lange

Nachteile eines Fahrradsattels:

  • richtig bequeme und komfortable Sattel meist teurer
  • Modelle aus Leder brauchen regelmäßig Pflege

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Fahrradsätteln

Welche unterschiedlichen Arten von Fahrradsätteln gibt es?

Bei Fahrradsätteln kann man nicht nur das Material unterscheiden, aus dem sie gefertigt wurden, sondern auch die Form. Hier unterscheidet man oft dem Zweck entsprechend. Wenn man lange Fahrradtouren machen möchte, eignet sich meist ein breiter und bequemer Sattel besser als ein schmaler und harter Sattel. Ein breiterer Sattel wird auch häufig bei einem einfachen City-Bike bevorzugt. Radrennfahrer hingegen bevorzugen den schmalen und leichten Sattel.

Weshalb gibt es unterschiedliche Sattelarten?

Zum einen wurden unterschiedliche Sattelarten aufgrund der Anfrage der Radfahrer selbst hergestellt, zum anderen auch aufgrund des Zwecks, die sie erfüllen sollen. Besonders der Unterschied zwischen einem Sattel eines Rennrads und dem eines Tourenrads sind sinnvoll und ebenso zu beachten wie der Rahmen und das Gewicht des Fahrrads selbst.

Gibt es extra Damen- und Herrenmodelle?

Es gibt Hersteller, die sich auf die anatomischen Unterschiede von Frauen und Männern spezialisiert haben und Modelle anbieten, die speziell für Damen und Herren hergestellt werden. Obwohl die meisten Sättel heutzutage universal, also Unisex sind, kann man dennoch bestimmte Sättel für Frauen und Männer finden. Meist sind Sättel für Frauen breiter oder weicher. Letztlich ist es aber eine persönliche Präferenz oder der Zweck wonach ein Sattel gewählt wird.

Aus welchen Materialien werden die unterschiedlichen Sattel hergestellt und warum?

Heutzutage unterscheidet man meist zwischen Sätteln aus Kunststoff und Leder. Der Vorteil eines Kunststoffsattels ist der, dass er stoßdämpfend und sehr resistent ist. Dies bezieht sich nicht nur auf mechanische Beanspruchungen, sondern auch auf Umwelteinflüsse, wie Regen oder Schnee. Zudem sind sie pflegeleichter als Leder, da ein Sattel aus Leder regelmäßig eingefettet werden muss.

Sind die Fahrradsättel heutzutage wasserdicht?

In der Regel sind Fahrradsättel so hergestellt, dass Sie wasserabweisend sind. Sättel aus Kunststoff sind meist robuster und langlebiger als ein Sattel aus Leder. Wenn man Ledersättel aber richtig pflegt und regelmäßig einfettet, kann man das Leder schützen und den Sattel lange gut erhalten. Trotzdem wird empfohlen einen Fahrradsattel entweder abzumontieren oder eine Plastiktüte darüber zu ziehen, wenn man das Rad im Regen stehen lassen muss. Besonders wenn ein Riss oder eine andere Beschädigung an der Oberfläche des Sattels festgestellt wird, sollte diese Maßnahme getroffen werden, damit sich das Innere nicht mit Wasser vollsaugt.

Gibt es unterschiedliche Sattelgrößen?

Es gibt auch unterschiedliche Sattelgrößen. Bei der Auswahl der richtigen Sattelgröße gilt es, einen Sattel zu wählen, der der persönlichen Vorliebe entspricht und zum eigenen Körperbau passt. Auch Kinder sollten entsprechend einen Kindersattel nutzen, um bequem und sicher mit dem Rad fahren zu können.

Können die Winkel der Fahrradsattel individuell eingestellt werden?

Ja, in der Regel kann man den Winkel des Sattels leicht individuell einstellen. Man sollte beim Kauf darauf achten, dass der gewünschte Sattel mit ihrem Rad kompatibel ist. Wenn möglich probieren Sie den Sattel aus, um feststellen zu können, ob er auch bequem genug ist oder ob sich gegebenenfalls Druckstellen zeigen, die unangenehm sein könnten.

Tipps zur Produktpflege eines Fahrradsattels

Zu einer guten und sicheren Fahrradausrüstung gehören nicht nur ein stabiler Rahmen und gute Reifen, sondern auch ein qualitativ hochwertiger Sattel. Qualität allein reicht aber auch hier nicht unbedingt aus, um lange etwas von seinem Sattel zu haben. Während die Wahl eines Sattels oft subjektiv ist, kann die Pflege und korrekte Anwendung als nicht sonderlich aufwendig eingestuft werden. Sicherlich haben unterschiedliche Hersteller auch ihre eigenen Hinweise und Tipps hierzu, aber die grundlegende Pflege bleibt meist gleich.

Im Folgenden haben wir Ihnen wichtige Punkte diesbezüglich zusammengestellt:

Genauso wie Sie den Rahmen, Bremsen, Speichen und Reifen ihres Fahrrads regelmäßig reinigen und pflegen, sollte auch die Sattelpflege nicht vernachlässigt werden. Dadurch wird nicht nur die Langlebigkeit verbessert, sondern auch der Komfort und der Wohlfühlfaktor, den Sie beim Fahrradfahren erleben sollten, bleibt erhalten. Zuerst sollten Sie wissen, welche Art Sattel Sie haben, da die Reinigung wesentlich vom Material, aus dem Ihr Sattel gefertigt wurde, abhängt.

Meist stellt sich hier die Frage, ob Sie einen Ledersattel oder einen Kunststoffsattel haben. Ein Kunststoffsattel ist sehr pflegeleicht, was mitunter an der robusten und meist wasserabweisenden Oberfläche liegt. Bei einem Kunststoffsattel wird es für Dreck und Schmutz sehr schwierig, sich im Material festzusetzen. Es reicht hier also völlig aus, wenn Sie den Sattel mit etwas Wasser (am besten lauwarm) und einem normalen Reinigungsmittel regelmäßig abwischen. Insbesondere nach einer Fahrradtour durch staubiges oder matschiges Terrain empfiehlt es sich, mit einem Lappen drüber zu wischen. Wenn Ihr Fahrradsattel allerding aus Leder ist sieht es da schon etwas anders aus. Die Reinigung gilt zwar weiterhin als unkompliziert, aber Leder sollte zusätzlich gepflegt werden. Wenn es um die oberflächige Reinigung des Sattels geht, können Sie wie bei einem Kunststoffmodell vorgehen: warmes Wasser und ein Lappen zum Abwischen reichen hier völlig aus.

Allerdings ist es wichtig, das Leder regelmäßig mit Lederfett zu pflegen. Dadurch wird die Langlebigkeit gewährleistet. Spezielles Lederfett ist im Fachhandel erhältlich und sollte dazu benutzt werden, den Sattel etwa alle sechs Monate einzuschmieren. Achten Sie hierbei darauf, dass das Fett gut einziehen kann, bevor sie es mit einem weichen und vor allem trockenen Tuch polieren. Der Grund, weshalb ein Ledersattel mit Fett eingerieben werden sollte, ist der, dass das Leder ohne die regelmäßige Einfettung mit der Zeit Risse bekommen und kaputtgehen könnte.

Des Weiteren sollten Sie auch darauf achten, dass Sie die Metallteile, sowie Schrauben stets gut nach einer Reinigung abtrocknen, damit kein Rost entstehen kann. Auch sollten Sie die Scharniere, die den Sattel mit dem Rahmen des Fahrrads verbinden, kontrollieren, um sicherzugehen, dass der Sattel gut befestigt ist. Wenn Sie einen sehr teuren Sattel haben, so wird empfohlen, diesen bei Stopps abzumontieren und mitzunehmen. Wenn Sie außerdem weiteren Tipps des Herstellers folgen, werden Sie sicherlich lange viel Spaß mit ihrem Sattel und auf Ihren Fahrradtouren oder im Radsport haben.

Tipps zur Produktpflege eines Fahrradsattels

Zu einer guten und sicheren Fahrradausrüstung gehören nicht nur ein stabiler Rahmen und gute Reifen, sondern auch ein qualitativ hochwertiger Sattel. Qualität allein reicht aber auch hier nicht unbedingt aus, um lange etwas von seinem Sattel zu haben. Während die Wahl eines Sattels oft subjektiv ist, kann die Pflege und korrekte Anwendung als nicht sonderlich aufwendig eingestuft werden. Sicherlich haben unterschiedliche Hersteller auch ihre eigenen Hinweise und Tipps hierzu, aber die grundlegende Pflege bleibt meist gleich.

Im Folgenden haben wir Ihnen wichtige Punkte diesbezüglich zusammengestellt:

Genauso wie Sie den Rahmen, Bremsen, Speichen und Reifen ihres Fahrrads regelmäßig reinigen und pflegen, sollte auch die Sattelpflege nicht vernachlässigt werden. Dadurch wird nicht nur die Langlebigkeit verbessert, sondern auch der Komfort und der Wohlfühlfaktor, den Sie beim Fahrradfahren erleben sollten, bleibt erhalten. Zuerst sollten Sie wissen, welche Art Sattel Sie haben, da die Reinigung wesentlich vom Material, aus dem Ihr Sattel gefertigt wurde, abhängt.

Meist stellt sich hier die Frage, ob Sie einen Ledersattel oder einen Kunststoffsattel haben. Ein Kunststoffsattel ist sehr pflegeleicht, was mitunter an der robusten und meist wasserabweisenden Oberfläche liegt. Bei einem Kunststoffsattel wird es für Dreck und Schmutz sehr schwierig, sich im Material festzusetzen. Es reicht hier also völlig aus, wenn Sie den Sattel mit etwas Wasser (am besten lauwarm) und einem normalen Reinigungsmittel regelmäßig abwischen. Insbesondere nach einer Fahrradtour durch staubiges oder matschiges Terrain empfiehlt es sich, mit einem Lappen drüber zu wischen. Wenn Ihr Fahrradsattel allerding aus Leder ist sieht es da schon etwas anders aus. Die Reinigung gilt zwar weiterhin als unkompliziert, aber Leder sollte zusätzlich gepflegt werden. Wenn es um die oberflächige Reinigung des Sattels geht, können Sie wie bei einem Kunststoffmodell vorgehen: warmes Wasser und ein Lappen zum Abwischen reichen hier völlig aus.

Allerdings ist es wichtig, das Leder regelmäßig mit Lederfett zu pflegen. Dadurch wird die Langlebigkeit gewährleistet. Spezielles Lederfett ist im Fachhandel erhältlich und sollte dazu benutzt werden, den Sattel etwa alle sechs Monate einzuschmieren. Achten Sie hierbei darauf, dass das Fett gut einziehen kann, bevor sie es mit einem weichen und vor allem trockenen Tuch polieren. Der Grund, weshalb ein Ledersattel mit Fett eingerieben werden sollte, ist der, dass das Leder ohne die regelmäßige Einfettung mit der Zeit Risse bekommen und kaputtgehen könnte.

Des Weiteren sollten Sie auch darauf achten, dass Sie die Metallteile, sowie Schrauben stets gut nach einer Reinigung abtrocknen, damit kein Rost entstehen kann. Auch sollten Sie die Scharniere, die den Sattel mit dem Rahmen des Fahrrads verbinden, kontrollieren, um sicherzugehen, dass der Sattel gut befestigt ist. Wenn Sie einen sehr teuren Sattel haben, so wird empfohlen, diesen bei Stopps abzumontieren und mitzunehmen. Wenn Sie außerdem weiteren Tipps des Herstellers folgen, werden Sie sicherlich lange viel Spaß mit ihrem Sattel und auf Ihren Fahrradtouren oder im Radsport haben.

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